Dieses Objekt stellt so die physisch in der Anlage vorhandenen Ein- und Ausgänge als „Objekte“ (Anschlüsse) zur Verfügung. Wir arbeiten im EisBären so mit den physisch vorhandenen Ein- und Ausgängen der EIB/KNX-Geräte. Die in den Geräten programmierten Gruppenadressen werden in der KNX-Verbindung intern den entsprechenden Ein- und Ausgangsobjekten zugeordnet. Den EisBär-Komponenten (Schalter, Anzeigen, Funktionselemente) werden keine Gruppenadressen zugeordnet, sondern die entsprechenden EIB/KNX Ein- und Ausgänge.
Im EIB-Verbindungsfenster des EisBären stehen uns die Gruppenadressen als Orientierungs- und Auswahlhilfe zur Verfügung. Die Verbindungen der EisBär-Kompontenten geschehen mittels „Netz“ zu den ensprechenden physikalischen Objekten der EIB/-KNX-Geräte.
Um das zu verdeutlichen stellen wir uns folgendes vor: um eine Flurleuchte über EIB/KNX zu steuern, haben wir diese in der Unterverteilung mit einem Schaltaktor per Leitung angeschlossen. Der Aktor hat die physikalische Adresse 1.1.10. Als Ausgang wird der Kanal A verwendet. Wir haben nun die Flurleuchte auf den EIB-Aktor-Ausgang (Objekt) „1.1.10 Ausgang A“ verdrahtet. Diese Funktion wird nun in der ETS 2/3 programmiert und diese Daten für den EisBären exportiert.
Nun lesen wir diese Exportdaten in die KNX-Verbindung des EisBären ein. Als Ergebnis stellt uns die KNX-Verbindung nun das Objekt „1.1.10 Ausgang A“ zur Verfügung. Nun platzieren wir auf der Visualisierungsoberfläche einen Bedienschalter für die Flurleuchte und „verdrahten“ diese mit dem Objekt „1.1.10.10 Ausgang A“ aus dem EIB-Verbindungsfenster. Das wars, nun können wir die Flurleuchte bedienen.
Wir haben nun die Flurleuchte auf der Visualisierung mit dem Ausgang verdrahtet (vernetzt) mit dem wir diese auch elektrisch verdrahtet haben.
Ändern sich nun die Gruppenadressen der ETS, so können diese Änderungen durch wiederholten Export/Import im EisBären aktualisiert werden, ohne dass man die Komponenten nochmals anfassen muss. So lange z.B. die Flurleuchte am gleichen Schaltausgang angeschlossen ist, muss nichts von Hand nachgepflegt werden. Erst bei einer Verdrahtungsänderung muss auch im EisBären „umverdrahtet“ werden.
Das manuelle Eintragen von Gruppenadressen entfällt, denn erstens haben wir das schon in der ETS gemacht, zweitens passieren uns dabei keine Fehler mehr und drittens ist das Projekt immer automatisch aktuell. |