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Treiber zur Anbindung des Smart EnOcean Gateway (DC-GW/EO-IP) von DigitalConcepts.
Enocean bezeichnet einen vor allem in der Überwachung und Steuerung von Haus- und Gebäudetechnik genutzten herstellerübergreifenden Standard für batterielose Funksensorik.
Datenpunkte der Komponente
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Diagnose [Text] |
Ausgang |
Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. |
Empfangene Telegramme |
Ausgang |
Ausgabe der empfangenen Telegramme in Text-Form (JSON). |
Dynamisch |
Ordner |
Im Ordner Dynamisch werden die Datenpunkte für die verfügbaren Geräte angezeigt. |
Sendeantwort |
Ausgang |
Ausgabe der Antworttelegramme beim Senden von Befehlen (JSON). |
Treiber An/Aus |
Bidirektional |
Treiber Ein- oder Ausschalten. |
Verbindungsstatus |
Ausgang |
Gibt den Status der Verbindung aus. |
Eigenschaften der Komponente
Name |
Standard |
Funktion |
|---|---|---|
Geräte |
0 |
Im Kanaleditor „Geräte“ können die einzelnen Geräte aus dem Gateway importiert werden. |
Verbindung |
None ... |
Öffnet den Editor zur Einstellung des EnOcean-Gateways (aktuell nur das Gateway von DigitalConcepts). Hier wird die IP Adresse des Gateway sowie der Port (Standardmäßig 8080) Benutzername und Passwort eingetragen. Im Gateway muss bei der Beschreibung der API ein Passwort für Admin und für User (Passwort: user) eingegeben werden, damit im EisBaer beide Bereiche abgerufen werden können. Im EisBaer selber wird nur Admin + Pw eingetragen. |
Treiber An/Aus |
|
Treiber Ein- oder Ausschalten. |
In dem Ordner "Dynamisch" wird je ein Unterordner für die einzelnen Geräte angelegt.
Unterhalb der Geräteordner befindet sich für jede Funktionsgruppe (unterschiedlich von Gerät zu Gerät, je nachdem welches „Profil“ (EEP) unterstützt wird) ein Unterordner und dort die Shared-Properties für die Funktionsgruppenspezifischen Datenpunkte. Innerhalb des Eisbären wird keine Verwaltung der zu einer EEP gehörenden Datenpunkte durchgeführt. Stattdessen werden die vom Gateway zur Verfügung gestellten Informationen (Funktionsgruppen und deren Datenpunkte) verwendet, um die SPs anzulegen.
Unterhalb von „FunktionGroup 1“ befinden sich für z.B. einen Wandschalter je 4 SPs für die 4 Buttons. buttonA0 gibt in diesem Fall den Zustand des Tasters A0 aus, wobei in diesem speziellen Fall nicht der jeweilige String („pressed“ oder „released“) ausgegeben wird, sondern bereits die boolsche Interpretation (true / false). „buttonA0 betätigt“ wird jedes mal mit true getriggert, wenn der Taster betätigt wird. Analog gilt dies für „buttonA0 losgelassen“. Jeder Datenpunkt hat zusätzlich ein SP mit dem Suffix „Wertbeschreibung“ – Hier werden ggf. die möglichen Ausgaben (die vom Gateway so geliefert werden bzw die das Gateway bei Befehlen erwartet) ausgegeben. In diesem Fall wären das die Strings „pressed“ und „released“ – aber wie bereits gesagt interpretiert der Eisbär in diesem Fall diese Strings und gibt true oder false auf dem SP „buttonA0“ aus.
Im Fall einer schaltbaren Steckdose mit Support für EEP D2-01-09 werden 7 Untergruppen für die verschiedenen „Funktiongroups“ angelegt.
In FG1 befindet sich der wichtigste Datenpunkt zum Schalten der Steckdose. In diesem Fall heißt dieser Datenpunkt „dimValue“ und kann laut dessen „Wertbeschreibung“ Werte von 0 bis 100 (als %) verarbeiten. Zum Ausschalten kann hier also eine 0 und zum Anschalten eine 100 gesendet werden.
In FG7 befinden sich 2 weitere interessante Datenpunkte zur Anzeige der verbrauchten Energie und der aktuellen Leistung. Diese Werte werden vom Gateway zyklisch gesendet. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Werte über die FG6 explizit zu triggern. Hier befindet sich nämlich der Datenpunkt „query“. Über dessen Wertbeschreibung lässt sich erfahren, dass er folgende Werte als Eingaben unterstützt: „power“, „energy“ und „status“. Wird also an dieses SP der String „power“ gesendet, so trigert das die Meldung der aktuellen Leistung.
Über die anderen Funktiongroups lässt sich u.a. das minimale/maximale automatische Meldungsintervall für power und energy festlegen bzw. der Energiezähler zurücksetzen.
Das „Holter Heizungsthermostat (EEP = A5-20-04)“ meldet über FG1 diverse Messwerte und den Status. Über FG2 lassen sich Messungen triggern, das Ventil manuel steuern und die Solltemperatur einstellen.
Hierbei ist zu beachten, dass das Gerät ggf mindest einmal einen „Valve“ Befehl erhalten haben muss, bevor z.B. ein “temperatureSetpoint“ Befehl akzeptiert wird. Bei konkreten Fragen ist die Dokumentation des Geräteherstellers zu konsultieren.