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Allgemein
Diese Komponente dient zum Senden von Push-Nachrichten, wenn an den definierten Eingängen Daten eingehen.
Hierzu werden verschiedene Push-Dienste unterstützt, für die es Clients für Android und/oder IOS gibt. Je nach Dienst müssen die möglichen Empfänger entweder manuell definiert werden (Hierzu muss der Nutzer die Empfänger-IDs von dem jeweiligen Dienste-Anbieter ermitteln) oder sie können importiert werden (z.B. im Falle des Eisbär-Push-Dienstes).
Auch die pro definierten Kanal (Meldung) verfügbaren Datenpunkte unterscheiden sich je nach gewählten Dienst.
Für den Betrieb werden ausgehende Verbindungen ins Internet benutzt. Gegebenenfalls müssen Firewalls angepasst werden.
Datenpunkte der Komponente
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Diagnose Fehler [Text] |
Ausgang |
Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. |
Diagnose Info [Text] |
Ausgang |
Verbunden mit dem Eingang [Signal] des Protokollfensters werden dort die Diagnoseinformationen angezeigt. |
Externe Benachrichtigungs-anforderung |
Eingang |
Dieser Datenpunkt kann z.B. mit der Störmeldemanager-Komponente verknüpft werden, um alle Störungen an den PUSH-Empfänger weiter zu leiten. |
Dynamisch |
Ordner |
In diesem Menü werden die Datenpunkte für jeden Kanal geführt. |
Letzte Nachricht |
Ausgang |
Ausgang, auf dem die jeweils zuletzt gesendete Nachrichten ausgegeben wird. |
Service Status |
Ausgang |
Gibt das Ergebnis des letzten Verfügbarkeitscheck an. |
Treiber An/Aus |
Bidirektional |
Schaltet die Funktion der Komponente ein oder aus. |
Datenpunkte im Ordner Dynamisch
Name |
Typ |
Funktion |
|---|---|---|
Anhang (JPG / PNG) |
Eingang |
URL Eingang für den Speicherort einer Bilddatei. |
Benachrichtigung abbrechen |
Eingang |
Auch über den Eingang „Benachrichtigung abbrechen“ kann die Wiederholung von Notfall-Nachrichten abgebrochen werden (TRUE senden). |
Benachrichtigung quittiert |
Ausgang |
Der Ausgang „Benachrichtigung quittiert“ wird getriggert (TRUE) wenn eine Nachricht quittiert wurde. Das TRUE Signal wird dann zyklisch ausgegeben. |
Bestätigung ausstehend (abschalten) |
Bidirektional |
Wechselt nach dem Absetzen einer Nachricht auf TRUE. Wird die Nachricht bestätigt, wechselt der Wert wieder auf FALSE. Wenn ein FALSE an diesen Datenpunkt gesendet wird, wird im Falle von Notfall-Nachrichten die Wiederholung beendet. |
Debug |
Ausgang |
Über „Debug“ werden Fehler und Informationen ausgegeben, die zu dem jeweiligen spezifischen Meldungskanal gehören. |
Nachricht |
Eingang |
Über den Datenpunkt „Nachricht“ wird die zu sendende Nachricht (Text, Wert ect.) definiert und gleichzeitig das Versenden ausgelöst. |
Sendefehler |
Ausgang |
Über den Datenpunkt „Sendefehler“ wird ein Problem beim Versenden/Ausliefern der Nachricht angezeigt. |
Trigger (vordefinierte Nachricht senden) |
Eingang |
Über einen beliebigen Befehl wird der Kanal getriggert. Dies kann in der Kanalliste eingestellt werden.
|
Wert |
Eingang |
Wert für den vordefinierten Text, bei dem ein Platzhalter mit {{ }} formatiert vorkommt. |
Mit "Text (senden bei Trigger)" kann ein vordefinierter Text beim Triggern versendet werden. Ist "Mit Kanalname Prefix" aktiviert, wird der Kanalname mit gesendet. Werte am Datenpunkt "Wert" können im Kanal übernommen werden, wenn der Platzhalter mit {{ }} formatiert. Beispiel: {{#0.0°C}}
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Eigenschaften
Über die Einstellungen kann die Komponente konfiguriert werden.
Name |
Standard |
Funktion |
|---|---|---|
Service Konfiguration |
Eisbaer... |
Öffnet den Editor zur Konfiguration des zu verwendenden Push-Dienstes. |
Empfänger |
0 |
Öffnet den Editor zum Anlegen der Empfänger (siehe unten). |
Kanäle |
0 |
Öffnet den Editor zum Anlegen von Nachrichtenkanälen. In dem Ordner für dynamische SPs wird ein Unterordner für jeden definierten Nachrichtenkanal angelegt. |
Timeout [s] |
5 |
Hier kann der Timeout für die Kommunikation mit den jeweiligen Dienst in Sekunden eingestellt werden. |
Verfügbarkeitstest-Intervall [min] |
5 |
Hier kann das Intervall eingestellt werden, indem die Verfügbarkeit des Dienstes überprüft wird. Hier ist zu beachten, dass hierfür teilweise Testmeldungen versendet werden müssen, die das ggf. verfügbare Kontingent verringern. |
Treiber An/Aus |
|
Schaltet den Treiber An oder Aus. |
Empfänger
Für jeden Empfänger muss ein Name und die Empfänger ID (abhängig vom verwendeten Push-Dienst) angegeben werden.
Im Falle des Eisbär-Push-Dienstes ist auch ein Import von dem Empfänger des angegebenen Portalnutzers möglich. Hierzu muss in den Einstellungen unter Service Konfiguration der Eisbär ausgewählt sein und die Portal-Daten eingegeben werden. Danach kann bei dem Empfänger über "Import vom Portal" der Empfänger und die ID importiert werden. Erst danach kann im Kanal-Editor der Empfänger eingestellt werden.
Im Fall von PushOver können auch für jeden User-Key, die Geräte eingetragen werden. Dadurch können die Nachrichten auf einzelne Geräte gesendet werden. Der Name muss mit dem Namen unter "Your Devices" auf der Homepage übereinstimmen. Wird kein Gerät angegeben, wird auf alle Geräte die Nachricht gesendet.
Bei Prowl muss der API-Key eingetragen werden.

Kanäle
Über den Kanal-Editor können die Nachrichten definiert werden
Name |
Funktion |
|---|---|
Kanal Name |
Frei definierbarer Name für die Benachrichtigung. Dieser Name wird in der Nachricht als Überschrift angezeigt. |
Empfänger |
Es muss ein Empfänger für die Nachrichten ausgewählt werden. Das geschieht per DropDown-Liste und der Auswahl des definierten Empfängers. |
Priorität |
Es kann eine Priorität für die Meldung angegeben werden. Die Auswirkungen dieser Angabe unterscheiden sich je nach verwendeten Push-Dienst. So werden beispielsweise Notfall-Meldungen (Priorität "Emergency") dem Empfänger angezeigt, auch wenn der Zeitpunkt der Meldung, in der vom Empfänger in seiner Service-App eingestellten Ruhezeit liegt. Ebenfalls muss eine Notfallmeldung explizit bestätigt werden. Werden diese nicht bestätigt, werden sie erneut gesendet. Für Details sei hier auf die Dokumentation der Push-Dienste verwiesen. |
Sende - Trigger |
Der Sende-Trigger gibt an, unter welchen Umständen eine Meldung versendet wird. Beliebiges Ereignis: Ein beliebiges Eingangssignal an dem Trigger-Eingang sendet eine Push. Bei AN: Nur bei einem An-Signal am Trigger-Eingang wird eine Nachricht gesendet. Bei AUS: Nur bei einem Aus-Signal am Trigger-Eingang wird eine Nachricht gesendet. |
Text (senden bei Trigger) |
Falls hier ein Text eingetragen wurde und der Datenpunkt "Trigger (vordefinierte Nachricht senden) verwendet wird, wird dieser Text bei einer Benachrichtigung mit gesendet. |
Kanalname als Prefix |
Ist diese Option gesetzt, wird der Kanalname zusätzlich vor der eigentlichen Nachricht mit ausgegeben. |
Service Konfiguration
Öffnet den Editor zur Konfiguration des zu verwendenden Push-Dienstes.
Soll der Eisbär-Pushdienst verwendet werden, so müssen die Portal-Zugangsdaten eingetragen werden. Um ihn nutzen zu können muss zuvor bei der Alexander Maier GmbH (www.busbaer.de) der Zugang bestellt werden. Analog zum Dienst Pushover können Notfallnachrichten wiederholt gesendet werden, solange sie nicht abgebrochen oder bestätigt wurden. Hierbei wird unter anderem auch die Stummschaltung des Empfängers ignoriert. Für diese spezielle Funktion kann die Wiederholungsdauer und das Wiederholungsintervall angegeben werden. Dies funktioniert nur bei Nachrichten, welche im Kanaleditor die Priorität "Emergency" haben. Andere Prioritäten werden bei diesem Dienst nicht berücksichtigt. Im Fall des Dienstes "Eisbaer Portal" und "PushOver" gibt es folgenden zusätzlichen Datenpunkt:"Anhang (JPG/PNG)". Damit können Bilddateien übertragen werden. Hierzu muss vor dem Sende-Trigger (oder Nachricht-Eingang) der absolute Speicherpfad der Bilddatei angegeben werden.

Wird der Dienst „Prowl“ gewählt, muss ein Name für die Anwendung gewählt werden.
Um die Begrenzung der versendbaren Nachrichten pro Tag aufzuheben, kann auf der Prowl-Website ein Provider-Key mit flexiblen Kontingent erstellt und hier optional eingetragen werden.

Im Falle von „Pushover“ ist der Anwendungstoken (Application/API-Token) einzugeben, der auf der Website des Dienstes erstellt werden kann. Hierzu muss eine Application im Pushover hinzugefügt werden. Dadurch wird ein neuer Token generiert, der im Eisbär als Anwendungs-Token eingetragen wird. Weiterhin kann hier das Wiederholungsintervall für Nachrichten der Priorität „Notfall“, sowie eine zugehörige Ablaufzeit (nach dieser Zeit enden die Wiederholungen, auch wenn die Nachricht vom Empfänger nicht bestätigt wurde) eingestellt werden. Im Fall des Dienstes "Eisbaer Portal" und "PushOver" gibt es folgenden zusätzlichen Datenpunkt:"Anhang (JPG/PNG)". Damit können Bilddateien übertragen werden. Hierzu muss vor dem Sende-Trigger (oder Nachricht-Eingang) der absolute Speicherpfad der Bilddatei angegeben werden.
Pushover kann auch Prioritäten unterscheiden. Dies ist in den Online-Einstellungen einstellbar. Bedeutung (Auszug aus: Pushover.net):
Nachrichten mit der Priorität 1 sind Nachrichten mit hoher Priorität, die die Ruhezeiten eines Benutzers umgehen. Bei diesen Nachrichten wird unabhängig von der Zustellungszeit immer ein Ton abgespielt und ein Vibrationsalarm ausgelöst (sofern das Gerät des Benutzers dafür konfiguriert ist). Nachrichten mit hoher Priorität sollten nur verwendet werden, wenn dies notwendig und angemessen ist. Nachrichten mit hoher Priorität werden in den Geräte-Clients rot hervorgehoben.
Meldungen mit Notfallpriorität ähneln den Meldungen mit hoher Priorität, werden aber so lange wiederholt, bis die Meldung vom Benutzer bestätigt wird. Sie sind für Einsatz- und Bereitschaftssituationen gedacht, in denen es wichtig ist, dass eine Benachrichtigung dem Benutzer (oder allen Benutzern der Gruppe, an die die Nachricht gesendet wurde) wiederholt angezeigt wird, bis sie bestätigt wird. Der erste Benutzer in einer Gruppe, der eine Nachricht bestätigt, bricht die Wiederholungsversuche für alle anderen Benutzer in der Gruppe ab.

Im Falle des Dienstes „redOne“ der Firma Pointomega kann ebenfalls ein frei wählbarer Anwendungsname vergeben werden, der in alle gesendeten Nachrichten eingefügt wird, um die Meldungsquelle zu identifizieren.
Daneben muss die Serveradresse und der Port angegeben werden, unter dem der redOne Server erreichbar ist.
Bei aktivierter Checkbox „Kanalname zur Nachricht hinzufügen“ wird der eingestellte Name des jeweiligen Kanals explizit an den Beginn der gesendeten Nachricht gesetzt.
Für diesen Dienst gibt es folgende zusätzlichen Datenpunkte:
•Über „Benachrichtigung abgebrochen“ informiert die Komponente darüber, dass der redOne Server die Übermittlung der Nachricht abgebrochen hat.
•Über „Benachrichtigung abgewiesen“ informiert die Komponente darüber, dass die Nachricht abgewiesen wurde.
•Über „Benachrichtigung gestartet“ informiert die Komponente darüber, dass der redOne Server die Übermittlung der Nachricht gestartet hat.
•Über „Benachrichtigung beendet“ informiert die Komponente darüber, dass der redOne Server die Übermittlung der Nachricht beendet hat.
•Über „Benachrichtigung beendet“ informiert die Komponente darüber, die Nachricht beim redOne Server quittiert wurde.
•Über „Alarm beendet“ informiert die Komponente darüber, dass die Alarmquelle beim redOne Server als „beendet“ markiert wurde. Desweiteren kann dieser Status auch vom Eisbär aus getriggert werden und die Komponente meldet das an der redOne Server.
•Über „Benachrichtigung abbrechen“ kann vom Eisbären aus die Übermittlung einer vorher gestarteten Nachricht abgebrochen werden.
